Die Rache einer gebrochenen Alpha-Erbin | Kostenlose Leseprobe
【Frauenpower+Verrat & Comeback+Vom Gefängnis zur Macht+Falsche vs. Echte Tochter】 Riley wuchs in einer Schurkensiedlung auf, verwaist und vergessen – bis eines Tages die angesehene Familie Vale kam, um sie als ihre lang verschollene Tochter zu beanspruchen. Sie dachte, sie hätte endlich eine...
Kapitel 1
Rileys Sicht
„Du hast Tessa, der Tochter von Alpha Blackmaw Pack, falsche Informationen gegeben. Du hast sie in den Schwarzwald gelockt, und jetzt liegt sie im Koma, nachdem sie von Rogues zerfleischt wurde. Du verdienst es, zu sterben.“
Ich erstarrte.
Maddox – mein Gefährte – stand vor mir, seine Stimme eisig, seine Augen voller Verachtung. Hinter ihm, geschützt hinter seiner Schulter hervorschielend, beobachtete mich meine Adoptivschwester Scarlett mit einem siegreichen Lächeln.
Sie hatte es getan. Sie hatte mich hereingelegt.
Aber niemand kümmerte sich darum.
Tessa wurde dem Tode nahe gefunden, ihr Körper blutüberströmt, umgeben von Anzeichen eines gewaltsamen Rogue-Hinterhalts. Die zurückgelassenen Geruchsspuren wiesen auf einen Täter hin – eine der Töchter von Alpha Alaric vom Ebonclaw Pack.
Jeder wusste, dass es zwei gab.
Die eine war Scarlett, die süße, perfekte Tochter, die unter Lunas Zaras sanfter Obhut aufgewachsen war, für die Führung des Rudels vorbereitet wurde und von allen geliebt wurde.
Die andere war ich.
Ich bin Riley.
Die Tochter, die vor fünfzehn Jahren verschwand. Die, die von Rogues aufgezogen wurde.
Vor drei Jahren.
Das Ebonclaw Pack überfiel unsere Rogue-Siedlung. Ihr Alpha trat auf die Lichtung, nahm meinen Geruch wahr und erstarrte. Er sagte, ich roch nach seinem „kleinen Welpen“.
Er nahm mich mit.
Und dann wurde es wahr.
Ich hatte einen Vater. Eine Mutter. Einen großen, gutaussehenden Alpha-Bruder – Kael Vale. Eine echte Familie.
Aber die kleine Prinzessin war nicht ich.
Es war Scarlett.
Das Mädchen, das sie adoptiert hatten, als ich verschwand. Das Beta-geborene Kind, das ein Seher angeblich die Trauer meiner Mutter „heilen“ konnte. Sie wurde als ihre eigene akzeptiert, bedingungslos geliebt.
Und als ich zurückkam, wollten sie sich nicht entscheiden.
Also taten sie es einfach nicht.
Ich wurde geduldet. Ein Geist in der Familienvilla. Ein Name ohne Platz.
Und schlimmer noch, ich war unvollständig.
Mein Wolf – mein Geburtsrecht – regte sich kaum in mir. Manchmal konnte ich ihren Puls in meinem Blut spüren, wie ein Flüstern. Aber meistens schlief sie. Und das machte mich in ihren Augen schwach. Unwürdig.
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